Lernen sie das magische land Istrien kennen
Tue, Feb 16, 2010
Istrien Terra Magica – magisches Land Istrien ist eine Halbinsel, die in der Vorzeit durch den Zusammenstoß zweier Festlandteile entstanden ist. Das heutige Relief Istriens ist im Westen vorwiegend flach, in der Mitte hügelig und im Osten sind die Hügel mit dem Gebirge Cicarija noch betonter. Istrien und seine wunderschönen Landschaften können Sie mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß kennen lernen. Jede der angebotenen Weisen hat ihre Vorteile; wählen Sie eine aus und fangen Sie die Entdeckung der mythischen Spuren aus der Vergangenheit, der Vorzeit, den Geschichten und Legenden an.
Fangen wir die Reise zusammen in Roc an, der prähistorischen Siedlung auf dem Hügel auf der Straße Rijeka - Buzet - Buje. Im Mittelalter befand sich hier eine Festung und dies war der Mittelpunkt der glagolitischen Tätigkeit. Roc ist ein geschütztes Kulturdenkmal von außerordentlicher Bedeutung und wenn Sie diesen Ort besuchen wollen, dann dürfen Sie auf keinen Fall den zweiten Maisonntag verpassen, wenn in Roc das Treffen der Harmonikaspieler stattfindet (Harmonika „Triestina“).
Am Fuße von Roc fängt die Glagolizaallee an, die aus 10 Steinzeichen besteht, die der Glagoliza und ihren Schöpfern gewidmet sind. Den Anfang macht die Säule der Cakavischen Volksversammlung und danach folgen Zeichen bis nach Hum, wo sich das letzte Denkmal, nämlich das Stadttor befindet.
So kommen wir nach Hum, in die kleinste Stadt der Welt, die schon im 11. Jahrhundert erwähnt wurde. Das heutige Aussehen bekam die Stadt Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem Bau der Pfarrkirche. Bis heute hat sich Hum nicht außerhalb der Stadtmauern entwickelt, so dass die Stadt wegen der Länge von ca. 100 und Breite von 35 m die kleinste Stadt der Welt ist.
Bei der Rückkehr aus Hum ist die wunderschöne Landschaft des Ausflugsortes Kotli unumgänglich. Einst war Kotli das stärkste Dorf auf Humština mit sehr bekannten Müllern und Schneidern. Heute ist der Ort nicht angesiedelt, aber er ist als Dorfgebiet geschützt. Durch das Dorf fließt der Fluss Mirna und fällt dabei in Wasserfällen über die Felsen, wobei er im Stein kesselartige Vertiefungen macht, wonach der Ort seinen Namen auch bekommen hat (kotli=Kessel). Auf keinen Fall sollte man es verpassen, das lokale Restaurant, in dem istrische Spezialitäten angeboten werden, zu besuchen.





by: Nives Matic